KRETA ist die südlichste und größte griechische Insel, wodurch das
Klima etwas wärmer ist als auf anderen griechischen Inseln. Kreta ist die südlichste Insel Europas.

Erdbeben und Tsunami:
Kreta ist wie viele Teile von Griechenland ein
bekanntes Erdbebengebiet. In der Antike gab es mehrere katastrophale Beben.
Etwa 1700 v. Chr. ereignete sich zur Zeit der minoischen Kultur ein Erdbeben,
das quasi jedes Gebäude zerstörte. Etwa 300 Jahre später passierte es
erneut: Diesmal war wahrscheinlich der Vulkan von Santorini ausgebrochen.
Dieser Ausbruch war vermutlich von einem Beben und einer hohen Tsunami-Welle
begleitet. Manche Wissenschaftler meinen, dass die Welle 200m hoch war und
ganz Kreta bis auf die Bergregionen zerstörte. Es gibt in Kreta heute strenge
Vorschriften zum Bau von erdbebensicheren Häusern. Dennoch ist die Angst
groß. Ich selbst habe schon einige mittlere Beben miterlebt. Bis zur großen
Tsunami-Welle im indischen Ozean an Weihnachten 2004 ging man davon aus, daß
Tsunami im indischen Ozean und im Mittelmeer sehr unwahrscheinlich sind. Nach
der Katastrophe fordern nun auch viele griechische Politiker und
Wissenschaftler hektisch ein Frühwarnsystem für das östliche Mittelmeer. Da
heute fast alle Kreter in Meeresnähe leben, ist die Gefahr besonders
groß.
Wetter /
Reisezeit
Der kurze Winter (Januar/Februar) ist etwa mit Deutschland Ende September
vergleichbar. Es gibt einige warme Tage über 18 Grad, aber auch viele
trübe Regentage mit 8-15 Grad. Wassertemperatur: 15 Grad
Frühling (März-Mai): Es wird langsam wärmer, die Regenfälle lassen nach. Das Wasser ist jedoch immer noch kühl (16-19 Grad). Die
Zeit zum Wandern und Fahrradfahren. Die Landschaft ist grün und viele
wunderschöne Blumen blühen.
Sommer (Juni-September): Es regnet quasi nie, blauer Himmel, oft sehr
heiß, kaum ein Tag unter 28 Grad, viele Tage um 35 Grad. Wassertemperatur
über 25 Grad.
Herbst (Oktober-Dezember): Immer noch häufig recht warm, selbst Anfang
Dezember ist ein Strandtag mit 25 Grad und 18 Grad Wassertemperatur noch
manchmal möglich. Zunehmende Anzahl von Regentagen. Die Landschaft ist
ausgetrocknet und wüstenhaft.
Kreta ist in vier
Bezirke (Griechisch: Nomos) aufgeteilt: Hania, Rethymno, Heraklion und Lassithi.
Heraklion ist die größte
Stadt und Hauptstadt der Insel. Östlich davon liegt der Bezirk Lassithi mit
der Hauptstadt Agios Nikolaos. Der Bezirk
Rethimnon liegt westlich von
Heraklion und der Nomos Hania ganz im Westen.
Touristenzentren sind vor allen an der Nordküste. Dort gibt es einige für
Pauschaltouristen schnell und hässlich gebaute Beton-Hotel-Städte. An der Südküste
und in den Bergen sind die Individualtouristen unterwegs. Dort findet man mehr Ruhe, kretisches
Leben und leere wunderschöne Strände. Kreta ist sehr bergig, Berge bis zu 2500 m Höhe laden zu Wandern ein. Das
Leben in Bergdörfern hat seine Ursprünglichkeit weitgehend bewahrt.
Weitere
Infos auf dieser Webseite suchen:
Mein neues
Kreta-Forum
(Start Sonntag, 19.08.07,noch in der Testphase): Bitte hilft mir mit Beiträgen
für den Start, Ihr könnt ohne Anmeldung Beiträge verfassen
Kleinere Inseln um Kreta
Die meisten kleineren Inseln um Kreta sind ein Naturpark und dürfen nur mit
Genehmigung betreten werden. Mit kleinen Schiffen kann man Spinalonga, Gavods
und Krissi erreichen. Kurzinformationen über die kleineren Inseln
Turkuru: Vor Hania, Burg und
Kri-Kri (kretische Wildziege)-
Rückzugsgebiet
Dhia: Größere Insel (12 qkm) vor
Heraklion. Dhía war in der
minoischen Zeit bewohnt, heute nicht mehr. Auch Naturpark mit Kri-Kri -
Beständen
Spinalonga: EinigeKilometer nördlich von Elounda, über Jahrhunderte
Verbannungsinsel für Leprakranke: Mehr
Infos zu Spinalonga
Agia Pandes: im Westen, auch kleines Kri-Kri-Gebiet
Kouponisi: Ganz im Südwesten vor
Xerokambos, in der minoischen und römischen Zeit bewohnt - heute
unbewohnt.
Krisi (andere Namen: Donkey Island, Eselinsel, Gaidoronisi, Chrissi)
vor Ierapetra, im Sommer mit Fähren
zu erreichen, unbewohnt aber Taverne. Gute Wandermöglichkeiten, schöner
Strand: mehr Infos zu Krisi
Gavdos: Größte und einzig dauerhaft bewohnte Insel um Kreta (etwa 40
Einwohner, 32 qkm), ganzjährig mit Fähren und Postschiffen zu erreichen, wenig
Tourismus, sehr urspüngliches Leben. Es gibt einen sehr einfachen Laden,
einige Tavernen und wenige einfache Privatzimmer. Die Touristen schlafen meist
am Strand. Die Fähre fahren meist von
Hora Sfakion, auch wenige von
Paleochora. Insgesamt circa vier
Verbindungen pro Woche im Sommer und zwei im Winter. Bei schlechtem Wetter
fahren die Schiffe nicht und man kann auf unbestimmte Zeit auf Gavdos
festhängen. Die Überfahrt dauert einige Stunden auf kleinen Schiffen, die
meisten Touristen werden seekrank.
Gavdopoula: kleine, unbewohnte Nachbarinsel zu Gavdos (2,7 qkm). Mit
Fischerbooten von Gavdos zu erreichen.
Pondikonisi, Imeri Grambousa, Agria Grambousa: Vor der einsamen
Nordwestküste von Kreta
Informationen
zu Reiseführern und Landkarten über Kreta
Guter
Online-Reiseführer über Kreta in Englisch
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Ergänzungen, Fragen
Fragen: Bitte schickt mir keine E-Mails mit Fragen
mehr. Es sind einfach zu viele. Ich habe dazu ein neues
Kreta Forum eingerichtet, dort werde ich oder jemand
anders schnell Eure Fragen beantworten.
Kommentare: Ihr wollt einen Kommentar
oder eine Ergänzung zu diesem Text schreiben? Bitte
schickt mir eine E-Mail. Gerne werde ich Euren Text unter dem obigen
Artikel veröffentlichen. Ich freue mich auch, wenn Ihr mir
einen weiteren Artikel zum Thema Kreta zur
Verfügung stellt. Gerne werde ich diesen auf einer neuen
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Unter Kommentar verstehe
ich Kritik oder Anmerkungen zu meinem jeweiligen Artikel
oder an den Kommentaren anderer. Ergänzungen können
weitere Tips für Kreta-Urlauber sein (zum Beispiel
Hinweise zu guten Restaurants oder Unterkünften, besonders
billige, interessante oder gute Angebote im jeweiligen
Ort). Neue Artikel können sich auf eine hier bisher nicht
beschriebene Ortschaft beziehen oder eine sonstige Ergänzung
zum Thema Kreta sein.
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müssen unbedingt von Euch selbst geschrieben oder
urheberechtsfreie Texte sein. Bitte sagt mir, ob ich Euren
Artikel mit Namen und / oder E-Mail-Adresse
veröffentlichen soll oder nicht. Auch Werbetexte von
Kleingewerbetreibenden im jeweiligen Ort werde ich unter
Umständen veröffentlichen. Ich werde diese aber deutlich
als Werbetexte kennzeichnen. Natürlich behalte ich mir vor
bestimmte Ergänzungen oder Artikel nicht zu publizieren.
Mail:
info@kreta-reise.info
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Buchtipps |
| Der Kreta-Reiseführer aus dem
Michael Müller Verlag ist meiner Meinung nach
der mit Abstand beste deutschsprachige Reiseführer.
Das Buch hat fast 800 Seiten und enthält viele
Informationen über Orte, Unterkünfte, Tavernen
usw. Ich empfehle den Individualreisenden und
Rucksacktouristen nur diesen deutschsprachige
Reiseführer. Da das Buch auch sehr viele Preise
enthält, kann man in Kreta viel Geld sparen. Es
hilft z.B. immer eine billige und gute Unterkunft
oder Taverne zu finden. Es enthält eine Karte zum
herausnehmen. Wenn Ihr rechts klickt, könnt Ihr das
Buch bei Amazon neu oder etwas billiger gebraucht
bestellen. |
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| Der Lonely Planet
Reiseführerverlag ist der Weltmarktführer für
Reiseführer für Rucksacktouristen. Das Buch ist
englischsprachig und ist die einzige gute Alternative zum Buch aus dem Michael Müller Verlag.
Es ist zwar deutlich dünner, enthält aber z.T.
noch mehr Infos zu einigen Orten.
Welches der beiden Bücher nun besser ist (ich werde
das oft gefragt) ist meiner Meinung nach
Geschmackssache. Vorteile von Michael Müller
"Kreta": mehr
Hintergrundinfos, mehr Infos über kleinere Orte auf
Kreta, deutschsprachig, enthält Landkarte
Vorteile von Lonley Planet "Crete": das Buch ist etwas
besser strukturiert, es ist billiger, es enthält mehr und etwas
genauere Infos zu den großen Städten und
touristisch interessanteren Ortschaften auf Kreta.
Man muss natürlich gut Englisch können, wenn man
sich für diesen Reiseführer entscheidet.
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