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Paleochora |
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Paleochora ist mit 2500 Einwohnern der Hauptort des Südwesten von Kreta. Paleochora wurde wie viele Orte in den 60er Jahren von den Hippies entdeckt und hat sich zu einem Touristenort entwickelt. Der Ort liegt auf einer Halbinsel. Befindet man sich im Ort, kommt man in östlicher und westlicher Richtung zum Strand. Geht man in südliche Richtung erreicht man das sehenswerte venezianischen Kastell aus dem 13. Jahrhundert. Obwohl der Ort fast zu 100% auf Tourismus ausgerichtet ist und das ursprüngliche Fischerdorf nicht wiederzuerkennen ist, hat man in Paleochora nicht jede Sünde des Massentourismus begangen. Man hat zumindest auf hässliche, große Betonklötze weitgehend verzichtet. Viele der Urlauber kommen aus Österreich. Neben Ierapetra ist Paleochora der einzige Ort Kretas in dem es Wintertouristen gibt. Fühlt man sich im Winter einsam in Kreta, trifft man hier immer einige nette Menschen. Pauschal- und Rucksacktouristen halten sich in etwa die Waage. Die Pauschaltouristen schreckt die große Entfernung zum nächsten Flughafen in Hania ab. Meiner Meinung nach ist Paleochora für 1-2 Tage sehenswert, aber nicht toll genug , um einen ganzen Urlaub dort zu verbringen. Für viele Individualreisende ist der Ort ein Umsteigepunkt für die Strände in der Umgebung oder für die Weiterfahrt mit dem Schiff entlang der Südküste. Man erreicht die kleine Stadt mit dem Bus 3 x täglich von Hania. Ein Bus fährt am frühen Morgen in der Saison (1.Mai bis 15.Oktober) nach Omalos zum Eingang der Samariaschlucht. Mit dem Boot kommt man etwa dreimal am Tag nach Sougia und Agia Roumeli oder einmal täglich zum Strand von Elafanisi. Etwa jeden 2. Tag fährt eine Fähre zur Insel Gavdos. Als ich das letzte Mal in Paleochora war, habe ich in der Pension "Anonymous" übernachtet (Homepage mit Preise). Einige der preiswertesten Zimmer auf Kreta: Hier gab es selbst in der Saison im Jahr 2008 noch Zimmer unter 20 Euro. Es ist der Hauptanlaufpunkt für Rucksacktouristen in Paleochora. Auch der Campingplatz von Paleochora etwa 10 Minuten außerhalb ist in Ordnung.
Sougia
Ein kleiner Ort mit ein paar Duzend Häusern in dem es noch ein bißchen Hippieleben gibt. Hier wird am Strand frei Zelten toleriert. Manche kommen jedes Jahr und leben den ganzen Sommer am Strand von Sougia. Ansonsten kann man in fast jedem Haus ein Zimmer mieten. Sougia ist einer meiner Lieblingsorte auf Kreta. Der Strand besteht aus mehr Kies als Sand, ist aber sehr schön. Gleich nach dem Ende des Ortes in östlicher Richtung sieht man die ersten Zelte der Strandbewohner. Praktisch unter jedem Baum am Strand wohnen die Dauercamper. Es sind einige Gruppen entstanden, welche nicht immer offen für Neuankömmlinge sind. Unter den Campern sind im Sommer auch auffallend viele Griechen (meist aus Athen), die das Großstadtleben satt haben. Am Ende des Strands (circa 1500m) vom Ort ist FKK erlaubt. Auch viele der Nackbader sind Langzeittouristen. Es gibt einige gute Tavernen im Ort zu mittelmäßigen bis günstigen Preisen. Mein Lieblingsrestaurant in Sougia ist das "Galini" im Zentrum des kleinen Ortes. Übliche griechische Speisekarte, aber sehr netter Service und einige Extras umsonst (eine Scheibe Knoblauchbrot, Kuchen, Raki). Übernachten kann man gut und billig im "Ririka". Die ältere Dame, die das Ferienhaus betreibt, will in der Regel im Sommer 25 Euro für ein Doppelzimmer. Mit etwas Geschick kann man das Zimmer jedoch leicht auf 20 runterhandeln. Ein gutes Argument ist: "Wir wollen keine Klimaanlage". Um sicher zu gehen, daß man dies auch einhält, nimmt die geschäftstüchtige Maria dann allerdings die Fernsteuerung der Klimaanlage mit. Es gibt zwei größere Diskotheken in Sougia, die man aufgrund des Lärms nachts kaum verfehlen kann. "Alabama" direkt am Strand ist die Bessere. Direkt im Zentrum (neben der Bushaltestelle) kann man für 3 Euro die Stunde im Internetcafe Lotus serven (manchmal langsame Verbindung, kein Getränkezwang). Der Bus von Hania nach Sougia fährt um 14 Uhr ab (Sommer 2005). Zurück geht es um 18 Uhr. Man kann jedoch auch am Morgen um 7 Uhr den Bus nach Omalos nehmen (Eingang der Samaria-Schlucht) und dann nach Hania umsteigen. Sougia eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für die bekannte Wanderung durch die Samariaschlucht. Man nimmt den Bus morgens um 7 zur Schlucht und am Abend um 17 Uhr vom Ende der Wanderung in Agia Roumeli die Fähre zurück nach Sougia. Diese Fähre fährt weiter nach Paleochora. Weitere Infos auf dieser Webseite suchen:
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