Strände auf Kreta










 


Die Insel Kreta in Griechenland ist für ihre Strände berühmt. Zum einen gibt es mehrere herausragende Strände, die zu den besten in Europa gehören. Die Küste von Kreta ist über 1.000 km lang. Man findet in manchen Regionen der griechischen Insel noch Strände an denen man ganz alleine ist.

Es gibt sowohl Sandstrände als auch Kiesstrände. Nicht alle sind mit dem Auto oder gar öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Zu manchen Stränden auf Kreta kommt man nur zu Fuß. Oft sind solche einsame Küstenabschnitte das Ziel von Wanderungen. Auch mit kleinen Booten kann man seinen persönlichen Traumstrand erreichen. Oft werden in den Touristenorten Ausflüge mit Schiffen zu abgelegene Strände angeboten.

Insgesamt gibt es viele hundert Strände. Fast alle haben einen Namen. Etwa vier Beaches auf Kreta sind wegen ihrer Schönheit auf der ganzen Insel sehr bekannt. Diese sind zwei Palmenstrände und zwei "Karibikstrände", die an Inseln in den Tropen wie in der Karibik erinnern.

Palmenstrände auf Kreta

Die beiden wichtigen Palmenstrände auf Kreta sind Preveli und Vai. Während Preveli im zentralen Süden der Insel bei Plakias liegt, ist Vai im fernen Nordosten der Insel Kreta. An beiden Stränden wächst die extrem seltene Kretische Dattelpalme (Phoenix Theophrasti). Diese Pflanze gibt es nur noch an einigen anderen kleineren Stränden auf Kreta und in geringer Zahl in der Türkei.

Strand Preveli: Hier fließt ein für kretische Verhältnisse größerer Fluss namens Megalopotamos ins Meer. Hinter dem Strand und am Fluss entlang wachsen die berühmten Palmen. Man kann im Fluss und im Meer baden. Im Sommer verbinden mehrere öffentliche Busse Preveli mit Plakias (mit Anschluss von Rethimno).

Strand Vai: Auch hier wachsen die Palmen direkt hinter dem Strand. Vai (Bild oben) galt in der Hippie-Zeit als Paradies der Aussteiger und wird heute im Sommer von vielen hundert Menschen täglich besucht. In der Saison fahren wenige Busse täglich von der Stadt Sitia über Palekastro nach Vai.

 

Karibikstrände auf Kreta

Sehr schöne Strände, die an die Tropen erinnern, sind in Elafonissi und Balos im Westen der Insel Kreta.

Strand Elafonisi: Dieser sehr abgelegene Strand im Südwesten von Kreta ist ein Ziel vieler Tagesausflügler mit Mietwagen, Boot oder Bus. Vor dem Strand ist eine Insel die man durch das an vielen Stellen weniger als einen Meter tiefe Wasser gehend oder schwimmend erreichen kann. Boote fahren nach Elafonisi von Paleochora in der Saison täglich. Dann gibt es auch Busse von Chania über Kissamos.

Strand Balos: Auch dieser Strand hat das typische Karibik-Flair. Er ist nur durch eine Schotterpiste oder mit Ausflugs-Schiffen vor allem von Kissamos erreichbar. Busse fahren wegen der schlechten Strasse nicht nach Balos. Balos ist im Nordwesten der Insel Kreta.

 

Weitere Strände auf Kreta

Auf Kreta gibt es mindestens 100 lohnenswerte Strände. Fast jeder Stammgast der Insel hat einen anderen Favoriten. Welchen Strand man bevorzugt, hängt von den individuellen Wünschen und Vorstellung ab. Manche mögen Strände mit Bars und Tavernen, andere einsame, abgelegene Strände. Manche bevorzugen Wellen, andere geschützte Buchten. Es gibt Sandstrände und Kiesstrände.

Flach ins Wasser übergehende Beaches sind für kleine Kinder oft besser geeignet. Viele Touristen wollen auch einen Strand, der nur wenige Meter vom Hotelzimmer entfernt ist. Für viele Urlauber auf Kreta kommt nur ein FKK-Strand in Frage.

Bekannt sind zwei Strände von Matala an der Südküste. Der Matala Beach im Ort ist berühmt für die Höhlen, in denen vor einigen Jahrzehnten Hippies gelebt haben. Noch schöner ist unserer Meinung nach der Red Beach (Kokkini Ammos), etwa 20 Minuten zu Fuß von Matala entfernt.

Ein sehr langer Strand ist in der drittgrößten Stradt Kretas Rethimnon an der Nordküste. Es ist fast 10 km lang und geht bis zum Vorort Platanes. Hinter dem Stadtstrand reihen sich viele Kilometer lang  Hotels, Bars und Tavernen.

Zurück im Süden ist Komos Beach einer meiner Favoriten. Es ist ein langer, breiter Strand mit Dünen bei dem kleinen Touristenort Kalamaki. FKK ist hier weit verbreitet (siehe unten).

Des weiteren gibt es gute Sandstrände an fast allen Touristenorten auf Kreta. In den Touristenregionen findet man die besten Wassersportmöglichkeiten wie Wasser-Ski, Bootsverleih und vieles mehr. Auch Tauchen und Tauchschulen sind weit verbreitet. Taucher bevorzugen jedoch eher Steilküsten.

Der einzige Süßwasserstrand auf Kreta ist an dem See Kournas bei Georgioupoli im Norden von Kreta zwischen Hania und Rethymno.

Wer einen geschützten Strand sucht, ist am Strand von Elounda gut aufgehoben. Hier gibt es nur sehr selten Wellen, man hat beinahe das Gefühl an einem Badesee zu sein. Die höchsten Wellen der Insel findet man hingegen häufig in Westkreta. Der Strand Falasana ist bekannt für hohe Wellen.

Surfer findet man an vielen Stränden von Kreta. Gute Surfstrände sind vor allem an der Nordküste. Besonders viele Surfer scheint es im Nordosten der Insel zu geben, wie in der Region Sitia und Palekastro.

An quasi allen Stränden auf der Insel mit mehr als 50 Badegästen kann man Sonnenschirme und Liegen mieten. Dies ist in Griechenland mit etwa 3-4 Euro pro Person und Tag deutlich preiswerter als in Spanien oder Italien. Oft muss man für die Strandliege und den Schirm gar nicht bezahlen, wenn sie zu einem Hotel gehören in dem man Gast ist. Tavernen findet man an sehr vielen Stränden auf Kreta. Öffentliche Toiletten sind selten, man benutzt in der Regel das WC der nächsten Taverne. Die Parkplätze an einigen Stränden kosten eine geringe Parkgebühr von 1-2 Euro, die meisten Parkplätze auf Kreta sind jedoch umsonst. Nicht selten sind an den Urlauberstränden auch kleine Kioske oder Läden, in denen man unter anderem kalte Getränke und Eis kaufen kann.

Die Zahl der Beach-Bars ist in der letzten Jahren stark gewachsen. Die meistverkauften Getränke sind in den Strandbars kaltes Bier und Frappe (Eiskaffee), das Lieblingsgetränk der Griechen im Sommer. In manchen Beach Bars auf Kreta läuft unter Palmen oder Bananen-Stauden Reggae Musik: Karibik-Feeling pur.

 

FKK auf Kreta

An den meisten Stränden der Insel ist FKK nicht möglich. Nackte Menschen sind vor allem nicht an Stränden erwünscht, an denen auch viele Griechen mit Kindern zu finden sind. FKK findet man vor allem an einigen Stränden in Südkreta. In vielen Dörfern gibt es dort einen Strand, der im Dorf beginnt und außerhalb der Ortschaft endet. Der FKK-Bereich ist dann meist am vom Ort aus gesehen entfernten Strandende. Der Nacktbereich ist in Griechenland selten markiert, man schaut sich einfach um. Wenn viele andere Strandgäste nackt sind, kann man sich auch vollständig ausziehen.

FKK wird an der Nordküste in den großen Touristenzentren nicht gerne gesehen. Auch FKK-Hotels gibt es in Kreta und Griechenland relativ wenig. Das einzige, welches wir auf Kreta kennen, ist eine größere Hotelanlage bei Chora Sfakia an der Südküste (Hotel Vritomartis mit 25-Meter langem FKK-Pool usw.).

Allgemein hat das Interesse an Freikörperkultur auch in Griechenland etwas nachgelassen. Vor allem unter den jüngeren Touristen hat der Nudismus immer weniger Anhänger. Üblich ist FKK an zum Beispiel folgenden Stränden. Meist ist nicht der  ganze Strand FKK, sondern nur ein Bereich.

Liste FKK-Strände Kreta

Plakias und Damnoni: In Plakias am Strandende des Hauptstrandes außerhalb der Gemeinde (etwa 1,5 km am Ufer entlang gehen). In Damnoni in der Schweinebucht (Amoutaki) und am One-Rock-Beach (Klisiti). Beide sind einige hundert Meter östlich vom großen Damnonistrand. Auch an einigen anderen Beaches um Plakias, wie am Skinaria in der Nähe von Lefkokia und am Souda Beach ist FKK teilweise möglich. In letzter Zeit (Stand 2016) wird aber an diesen beiden Sandstränden Nacktbaden nicht mehr gerne gesehen. Es soll sogar Schilder geben, die auf ein FKK-Verbot hinweisen.

Am Sweetwater-Beach (Glika Nera) zwischen dem Dorf Loutro und Chora Sfakia (nur zu Fuß oder mit dem Schiff zu erreichen) sieht man viele nackte Menschen.

Ebenso sind am wunderschönen Strand von Triopetra Menschen ohne Kleidung anzutreffen.

Am Sandstrand von Paleochora (Pachia Ammos) und am Kiesstrand von Sougia (beide Südwest-Kreta) kann man ebenfalls nackt baden. In Sougia darf man sogar ein Zelt aufbauen und übernachten. Man geht vom Ort aus gesehen zum Strandende.

Komos-Beach bei Kalamaki. Dies ist wohl der bekannteste, längste und schönste FKK-Strand auf Kreta (zentrale Südküste). Zu Fuß kann man Komos auch von dem Dorf Pitisidia erreichen.

Auch in dem "Aussteigerort" Lendas und am Red Beach bei Matala ist FKK an einem Bereich des Strandes üblich.

Alle Beispiele für FKK-Strände oben sind an der Südküste der Insel Kreta. An der touristischen Nordküste gibt es hingegen kaum Möglichkeiten am Strand den ganzen Körper zu bräunen. Auf der Insel Gavdos (südlich von Kreta, etwa 40 Einwohner) ist FKK in einigen Regionen üblich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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