Der Palast von Malia und 3 weitere Paläste der Minoer auf Kreta










 


Insgesamt sind auf Kreta vier minoische Paläste bekannt. Alle vier sind nur noch als Ausgrabung und als Ruinen vorhanden. Sie sind aber dennoch für Touristen sehr interessant. Alle vier alten Paläste auf Kreta können von Touristen besichtigt werden. Neben dem weltbekannten Palast von Knossos gibt es drei weitere minoische Paläste auf Kreta: Die Paläste von Malia und von Kato Zakros und Phestos.

Der Palast von Knossos ist die meistbesuchte antike Sehenswürdigkeit auf Kreta. Über diesen Palast habe ich eine eigene Info-Seite erstellt. Siehe Palast von Knossos. Vom großen Busbahnhof in der Hauptstadt von Kreta Iraklion fahren in der Touristensaison stündlich mehrere Busse nach Knossos (nur etwa 10 km).

Der zweitwichtigste Palast ist Phestos im Süden von Kreta (siehe Artikel ganz unten). Von vielen großen Touristenorten auf Kreta gibt es Tagesausflüge mit Bussen dorthin. Man kann aber auch von Heraklion, Mires und Matala mit Linienbussen nach Phestos fahren.

Wenige Kilometer neben dem größten Ferienort auf Kreta Malia liegt der Palast von Malia (siehe Artikel unten). Viele Busse auf der Strecke Heraklion nach Agios Nikolaos halten hier (bis zu zwei Busse pro Stunde).

Ganz im Osten von Kreta, abseits der großen Touristenströme, findet man schließlich den vierten bekannten Palast der Minoer. Nach Kato Zakros fahren auch im Sommer nur maximal zwei Busse pro Tag (von Sitia). In dem kleinen Ort Kato Zakros mit circa 10 Häusern gibt es auch einen guten Strand und mehrere gute Tavernen. Auch über diesen Palast findet ihr unten einen kleinen Artikel.

Webseite über den Palast von Malia


Der Palast von Malia der Minoer

Malia ist heute einer der größten Touristenorte auf Kreta. Der Palast von Malia ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten aus dem Bereich Archäologie auf Kreta. Er ist nur circa zwei Kilometer außerhalb des Touristenorts und gut ausgeschildert. Ein riesiger, kostenloser Parkplatz erleichtert die Anfahrt mit dem eigenen Fahrzeug. Im Sommer stehen hier oft hunderte Mietwagen.

Was sieht man?

Nach dem Eingang kommt man in ein Gebäude mit 3 Räumen. Hier findet man jeweils ein 3D-Modell des gesamten Palastes (im ersten Zimmer) oder eines Teils davon. Dahinter kommt man in ein überzäuntes Gelände mit den eigentlichen Ausgrabungen. Wichtige Teile des ehemaligen Palastes sind überdacht. Man sollte sich auf den Besuch vorbereiten, einen guten Reiseführer (Buch) dabei haben oder eine Tour buchen. Hinter dem Eingang wurden bei unserem Besuch im Frühling 2017 Touren durch die Ausgrabungen des Palastes der Minoer in deutscher Sprache angeboten.

In der Mitte der Ausgrabungen ist eine kleine, in der heutigen Zeit gebaute, Treppe, die auf eine kleine Plattform führt. Von oben hat man einen guten Überblick über die Reste des Palastes von Malia. Die meisten Fundstücke sind in verschiedene Museen gebracht worden. Einige große Tongefässe stehen aber noch auf dem Ausgrabungsgelände.

Wenn man noch Zeit hat kann man sich auch die Vegetation auf dem Gelände anschauen. An der Südseite des Palastes wächst ein einige Meter großer Kaktus. Man sieht auch viele Bäume unterschiedlicher Arten und im Frühling wunderschöne wilde Blumen.

Lohnt es sich?

Als totaler Laie sind man erkennt man nicht viel. Je mehr man über den Palast der Minoer in Malia weiss, desto interessanter wird es. Man sollte sich unbedingt im Urlaub eine große Ausgrabung auf Kreta anschauen. Der Palast von Knossos bei Heraklio ist sicherlich spektakulärer, aber auch die Ausgrabung von Malia ist interessant.

Infos für Besucher

Der Eintrittspreis in den Palast von Malias beträgt 6 Euro im April 2017. Personen über 65 Jahre bezahlen nur die Hälfte (3€). Freien Eintritt in den Palast von Malia haben Personen unter 18 Jahre und Studenten aus einem EU-Land (nur einige Studiengänge), Journalisten und einige andere.

Die Öffnungszeiten sind täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr (im Jahr 2017). Nur an einigen Feiertagen ist die archäologische Stätte für die Öffentlichkeit geschlossen.

Die Anfahrt mit dem Auto ist einfach: Man verlässt auf der Landstraße Malia in Richtung Agios Nikolaos und biegt nach etwa 2 Kilometer links ab (ausgeschildert). Auch die kleine Straße hinter dem Strand von Malia (beim Mc Donalds) führt zu der Ausgrabung der Minoer. Es gibt genug kostenlose Parkplätze.

Mit dem Bus: Man kann eine Haltestelle nach Malia in Richtung Agios Nikolaos aussteigen. Von dort geht man einige hundert Meter zu Fuß zum antiken Palast. Vom Zentrum von Malia geht man etwa eine gute halbe Stunde.

Im Ausgrabungsgelände gibt es gute Toiletten (hinter dem Eingang) und einen kleinen Buchladen. Im April war wenig los und es gab keine Getränke oder Snacks zu kaufen, eventuell ist dies in der Saison anders. Auch der Buchladen war Anfang April geschlossen. Führungen in deutscher Sprache waren aber bereits im April möglich. Der Palast von Malia ist fat direkt am Meer, ein guter und beliebter Strand ist in der Nähe.


Ein guter Artikel über den Palast der Minoer bei Malia:

Malia (griechisch Μaλιa; auch Mallia;) ist die drittgrößte antike Palastanlage aus minoischer Zeit auf Kreta an der Nord-Küste, etwa 30 km östlich von Heraklion. Der Palast von Malia ist neben Knossos und Phaistos die größte, der Palastanlagen auf Kreta. Der antike Name des Palasts ist unbekannt. Er befindet sich etwa 3 km östlich der Stadt Malia (von griechisch omala = eben) nahe dem Meer in der Küstenebene. Das Palastgebiet hat einen Durchmesser von ca. 600 m. Die Ausdehnung der Stadt insgesamt wird auf etwa 80 ha geschätzt. Kein Bach ist in der Nähe. Auch Malia besaß wie Knossos zwei Häfen. Vom Westhafen kann man noch einen in den Felsen geschlagenen Zufahrtskanal erkennen. Von Karthago ist bekannt, dass es über einen Kriegs- und einen Zivilhafen verfügte.

Archäologische Stätte
Der erste Palast Malias dürfte etwa 1900 v. Chr. errichtet worden sein. An der Nordwestseite der Gesamtanlage befinden sich Reste des ersten Palastes. Anzeichen für eine noch ältere Bebauung wurden gefunden. Wie alle Paläste Kretas wurde auch Malia zwischen 1750 und 1700 v. Chr. durch ein schweres Erdbeben zerstört. Die minoische Kultur scheint trotz der desaströsen Zerstörungen durch das Erdbeben nichts von ihrer Lebendigkeit verloren zu haben. Die Palastanlage wurde schon wenige Jahrzehnte später an derselben Stelle noch größer wieder aufgebaut. Die meisten, der heute sichtbaren Ruinen stammen aus dieser zweiten Periode.

Auch Malia ist von keiner Befestigungsmauer umgeben. Die Ausstattung des Palastes ist weniger aufwendig als in Knossos. Auch ist die Anordnung weniger labyrinthisch-chaotisch als in Knossos. Anders als in Knossos gibt es in Malia, wie in Phaistos, keine figürlichen Wandbilder oder Fresken. Orange-ocker-braune Farbtöne der meist etwa kniehohen Mauern dominieren.

Der Palast ist, wie die anderen minoischen Palastanlagen auch, um einen großen Zentralhof von 48 m x 23 m errichtet, zu dem neben einem Prozessionsweg im Westen vorbei an 8 gigantischen Getreidesilos verwinkelte, vergleichsweise schmale Korridore aus 4 Richtungen, aufwendig gepflasterte Treppen und Räume führen. Bemerkenswert ist der Brandopferaltar in der Mitte des Hofes: Vier Ziegelsteinpfeiler umgeben eine Grube, in der Asche gefunden wurde, die tierische Brandopfer belegen. Die Pfeiler dürften einst Roste gehalten haben, auf denen das Brandopfer gelegt wurde. An der Westseite befinden sich eine Vielzahl kleiner Räume sowie zwei monumentale Treppenanlagen, die aufwärts führen und deuten darauf hin, dass die Palastanlage mindestens zwei Stockwerke hatte. Hier befanden sich auch ausgedehnte Lagerräume und Schreine. Man nimmt an, dass sie kultische Funktion hatten. Weiter im Nordwesten befinden sich Räume, von denen angenommen wird, sie seien die königlichen Gemächer. Hier befand sich auch ein Bad. In diesem nordwestlichen Abschnitt befindet sich eine weitere Platzanlage, die einem griechisch-römischen Marktplatz ähnelt, weshalb er von den Archäologen Agora genannt wird. Aus der mykenischen Nachpalastzeit rührt ein schräg zur übrigen Bebauung stehende Gebäuderest im Norden. Auch an der Südseite befindet sich eine Treppe.

An der Südwestseite befindet sich ein ungewöhnlich bearbeiteter Stein von etwa 90 cm Durchmesser, der Kernos, einem Mühlstein nicht unähnlich, mit einem Zapfenloch im Zentrum und 34 kranzartig verteilter, napfartiger Vertiefungen sowie einer seitlich herausragender Vertiefung. Es wird allgemein angenommen, dass es sich dabei um einen Opferstein handelt. An der Ostseite des Zentralhofs befinden sich Lagerräume mit gigantischen irdenen pithoi von bis zu 2 m Höhe. Sie wurden vermutlich zur Aufbewahrung von Olivenöl und anderen Flüssigkeiten genutzt. Der Boden dieser Räume weist ein komplexes Drainagesystem auf, um verschüttete Flüssigkeiten aufzufangen.

Die Palastanlage war von einer der größten antiken minoischen Städte auf Kreta umgeben, von der ein Teil als Quartier Mu etwa 200 m westlich des Palastes ausgegraben wurde, das aus der frühen Palastperiode stammt. In ihm dürften Töpfer, Siegelschneider und Bronzegießer gearbeitet haben.


Nekropole
500 m nördlich der Palastanlage in Richtung Küste befindet sich die minoische Nekropole Chrysolakkos (griechisch = Goldgrube) aus der älteren Palastzeit. Das Bauwerk hat eine Ausdehnung von etwa 30 x 38 m. Hier befinden sich Königsgräber aus dem 19. und 18. Jahrhundert v. Chr., die ohne Türen nur von oben durch eine Steinplatte verschlossen wurden. Obwohl die Gräber bei ihrer Freilegung bereits geplündert waren, wurden in den Grabkammern reiche Funde gemacht, darunter die Bienen von Malia, die im Archäologischen Museum in Heraklion ausgestellt werden. Andere Fundgegenstände werden in Agios Nikolaos gezeigt.


Zerstörungen
Nach dem oben erwähnten Erdbeben zwischen 1750 und 1700 v.Chr. wurde Malia etwa 1650 v. Chr. wieder aufgebaut. Auch Malia wurde um 1450 v. Chr. erneut zerstört. Ob es der Flutwelle des Vulkanausbruchs von Thera/Santorin oder einem Erdbeben zum Opfer gefallen ist, lässt sich nicht eindeutig klären. Nach dieser Zerstörung wurde es nur noch kurze Zeit genutzt.


Entdeckungsgeschichte
Die Palastanlage von Malia wurde 1915 durch J. Hadzidakis entdeckt, einem griechischen Archäologen. Obwohl die Palastanlage von einem Dorf umgeben war, wurde es erst mit Beginn der Grabungsarbeiten freigelegt. Ab 1921 begannen französische Gelehrte der ecole Archeologique française d’Athnes mit den umfangreichen Ausgrabungsarbeiten. Die Ausgrabungsarbeiten sind seitdem - mit Ausnahme während des Zweiten Weltkriegs – noch immer im Gange. Jährlich wird ein weiterer Teil von Malia freigelegt. Anders als Evans verzichteten die Franzosen auf Rekonstruktionen. Die meisten, der jüngeren Ausgrabungen sind durch riesige, transparente, auf Stahlstützen stehende Dächer überwölbt, die sie vor den wolkenbruchartigen Regen schützt. An einigen Stellen kann der Besucher die Ruinen betreten, an anderen erlauben Holzwege nur eine Annäherung. Es gibt Räume, die als Metallwerkstätten, Keramikwerkstätten und Versammlungsräume identifiziert wurden.

 
Literatur

C. Tire u. H. van Effenterre: Guide des fouilles française en Crte, Paris 1983 
H. van Effenterre: Le palais de Malia et la cite mioenne, 2. Bd., Rom 1980 
J.C. Poursat: Guide de Malia au temps des premiers palais. Le quartier Mu, Athen 1992 
J.W. Myers u.a. (Hrsg.): The Areal Atlas of Ancient Crete, London 1992 

 

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Weitere Paläste der Minoer auf Kreta (Artikelsammlung)

1. Kato Zakros


Kato Zakros ist der vierte der großen minoischen Paläste Kretas und liegt im äußersten Osten der Insel.

Die Entdeckung des vierten Minoischen Palastes nach Knossos, Phaistos und Malia war reiner Zufall. Ein Bauer aus dem in den Bergen liegenden Dorf Zakros, der wie viele andere in der fruchtbaren kleinen Ebene am Strand seine Felder hatte, stieß beim Pflügen immer wieder auf zahlreiche große und exakt behauene Quader sowie Fragmente von Vasen. Als die Ausgrabungen im Jahre 1961 begannen, glaubte man zunächst eine minoische Handelsstadt wie Roussolakkos bei Palekastro gefunden zu haben. Als jedoch die Ausgrabungen intensiviert wurden, stieß man auf eine Sensation. Ein vierter minoischer Palast und, im Gegensatz zu den bisherigen, ein weitestgehend unversehrter und nicht geplünderter dazu.

Der Palast verbarg zahlreiche wichtige Funde, die im Archäologischen Museum der Inselhauptstadt Iraklion und im Museum von Sitia ausgestellt werden. In den umliegenden Häusern, die nicht direkt zum Palast gehörten, fand man zahllose Tongefäße und kristallene Vasen von berückender Schönheit.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kato Zakros aus der freien Enzyklopädie  Wikipedia  und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


2. Der Palast von Phestos 


Phaistos (gr. Φαιστός; auch Phaestos oder Festos), ist der Name einer bronzezeitlichen minoischen Siedlung auf der Insel Kreta. Sie war in der Zeit von 4000 v. Chr. bis 1400 v. Chr. bewohnt. Phaistos zählte zu den wichtigsten Zentren der minoischen Kultur. Ausgegraben wurde vor allem der mächtige Palast des Herrschers von Phaistos. Herausragendes Stück der Ausgrabungsarbeiten ist eine 1908 gefundene, mit rätselhafter Hieroglyphen-Schrift bestempelte Tonscheibe. Dieser Diskos von Phaistos wird auf 1700 v. Chr. datiert.

Phaistos lag auf einem Hügel in der sehr fruchtbaren Messara-Ebene im süd-zentralen Teil der Insel. Das Mittelmeer und der antike Hafen von Phaistos Kommos befand sich einige Kilometer entfernt (bei Matala). Der Ort existierte zwar noch zu römischer Zeit, wurde jedoch in seiner Bedeutung für die Region seit dem 11. Jahrhundert von der nahen Stadt Gortys abgelöst und Jahrhunderte später von ihr vollständig unterworfen.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Phaistos aus der freien Enzyklopädie  Wikipedia  und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


3. Palast von Knossos

Der wichtigste Palast der antiken Minoer.

Informationen hierzu finden Sie auf dieser Seite.


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