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Matala |
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Matala ist ein kleiner Ort an der zentralen Südküste von Kreta. Der Ort ist für seinen wunderschönen Strand und die Höhlen direkt am Strand bekannt .
In der minoischen Zeit war Matala vermutlich der Hafen des Palastes von Phestos, circa 10 km nördlich. In der modernen Zeit gab es bis in die 60er Jahre nur einzelne Häuser in der Bucht von Matala. Da der Strand einer der schönsten in Kreta ist, wurde die Gegend zu dieser Zeit von nordeuropäischen Hippies entdeckt. Matala wurde schnell zu einem der bekanntesten Hippie-Orte Kretas. Sie wohnten in den kleinen Höhlen, die circa 10 Meter vom Strand entfernt sind. Die Hippies sind heute verschwunden, an deren Stelle haben sich Zimmervermietungen, Restaurants und andere touristische Infrastruktur angesiedelt. In den letzten 10 Jahren sind leider auch einige größere Hotels gebaut worden. Pauschaltouristen, auffallend viele aus Polen, kommen in den Sommermonaten nach Matala. Der kleine Ort links vom Strand ist kräftig gewachsen und hat sich auf die neuen Touristen eingestellt. Die Höhlen, die auch schon von den Römern benutzt wurden, sind nun umzäunt. Wer sie sehen will muss einige Euro Eintritt bezahlen. In den letzten Jahren sind die Touristenzahlen gesunken und die circa 300 Einwohner beginnen zu verstehen, daß man einige Fehler gemacht hat. Meiner Meinung nach ist Matala immer noch interessant für einen Tagesausflug. Der Strand hat durch die vielen Touristen allerdings viel an Attraktivität verloren. In der Hochsaison ist die kleine Bucht, an der das Dorf liegt, mit Pauschalbuchern, Schlangen von Bussen mit Tagesausflüglern und vielen 100 Mietwagen verstopft. Im Winter ist der Ort fast ausgestorben und man findet Ruhe und immer noch einen der schönsten Strände Kretas (solange man sich nicht umdreht und auf die Betonklötze der Hotels blickt). Billig übernachten kann man auf dem recht einfachen und nicht allzu teuren Campingplatz nicht weit vom Strand. Es ist eine schöne Anlagen mit viel Schatten, ich habe aber auch schon einiges Schlechtes gehört (vor allem über die sanitären Anlagen). Wer gar nichts bezahlen will, sollte einen der Strände etwas außerhalb von Matala aufsuchen. "Wild" campen wird in Matala nicht toleriert. Mindestens jedes zweite Haus vermietet Zimmer. Die Preise sind extrem Nachfrageabhängigkeit, soll heißen recht teuer in der Hauptsaison und viel billiger in der Nebensaison. Pension Antonios ist gut und nicht teuer. Die Preise sind in der Saison 2004 durch niedrigere Touristenzahlen an der kretischen Südküste allgemein etwas gesunken. Busse gibt es im Sommer ungefähr acht am Tag von und nach Heraklion und Mires und circa sechs von Agia Galini (oft mit Umstieg in Mires). Manche Busse nach Heraklion fahren über Phestos.
Orte in der Nähe Phestos :(oft auch Festos geschrieben): Einer der beiden bekanntesten archäologischen Sehenswürdigkeiten Kretas. Man sollte sich den minoischen Palast unbedingt anschauen, wenn man in der Nähe ist. Die circa 8 Euro Eintritt lohnen sich auf jeden Fall. Man sollte sich vorher etwas informieren oder einen guten Reiseführer mitnehmen, da die Ausgrabungsstätten schlecht bis gar nicht beschildert sind. Ein weltbekanntes Fundstück ist der Diskos von Phestos. Pitsidia: Ein kleines Dorf nicht weit von Matala. Das typische kretische Dorf ist beliebt bei nordeuropäischen Ausländern, die sich in Kreta gut auskennen und Ruhe suchen. Man trifft viele offene, interessante, häufig etwas alternativ denkende, Menschen. Mires: Eine typisch kretische Kleinstadt. Das Zentrum und Busknotenpunkt der Region. Nichts besonderes, aber das Normale hat ja auch oft seine Reize. Tagsüber etwa jede Stunde ein Bus von und nach Heraklion, viele Busse täglich nach Phestos, Matala, Pitsidia und Agia Galini. Weitere Infos auf dieser Webseite suchen:
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