Kolymbari

 

Kolymbari ist ein kleines Fischerdorf in Westkreta, etwa 30 km westlich von Hania bzw. 15 km östlich von Kissamos. Neben günstigen Tavernen mit frischen Fischgerichten ist vor allem das Kloster Gonia einen Besuch wert. Obwohl derzeit um Kolymbari viel gebaut wird, ist der Ort vergleichsweise wenig touristisch, was vor allem an den nicht besonders attraktiven Stränden von Kolymbari liegt.

Die Tavernen in Kolymbari sind günstiger als anderswo. Hervorzuheben ist vor allem die Taverne Lefka in der Nähe der Überlandsstraße etwa 300 Meter vom Ortskern entfernt. Hier bekommt man leckeren, frischen Fisch (z.B. einen Teller Sardinen für nur 3,50 €). Auch preiswerte Zimmer werden über den Taverne vermietet. Am Meer befindet sich ein längerer, sauberer Kiesstrand und ein Fischerhafen. Der Strand ist zwar nicht der allerschönste, hat aber einige Auszeichnung für besondere Sauberkeit erhalten (Blue Flag), worauf die Einwohner stolz sind.

 

Auf Kreta ist der Ort für seine Fischer bekannt. Vor wenigen Jahren entstand in Kolymbari das erste Fischereimuseum auf Kreta. Das Museum in dem futuristisch wirkenden Neubau ist sehenswert. Man  unternimmt in Kolymabri große Anstrengungen, das Dorf für die Touristen schöner zu gestalten. Derzeit (Sommer 2007) wird mit Hilfe von EU-Geld eine neue Uferpromenade geplastert.

 

Kloster Gonia: Die Hauptsehenswürdigkeit in Kolymbari liegt etwa 500 m außerhalb. Gonia ist auf alle Fälle einen Besuch wert (Eintritt 1,50 €), mit kurzen Hosen wird einem allerdings der Eintritt verweigert. Vor allem die Ikonen im Kloster sind weltberühmt (17-18 Jhd.). Hinter dem Kloster Gonia befindet sich die große Orthodoxe Akademie, in der viele bedeutende Veranstaltungen und Kongresse der orthodoxen Kirche stattfinden (Bild rechts).

 

Busse nach Kolymbari: Ausgezeichnete Verbindungen nach Hania über die Touristenorte Platanias und Agia Marina (mindestens 2 Busse pro Stunde im Sommer). In die andere Richtung fahren in der Saison etwa 10 Busse pro Tag nach Kastelli.

Umgebung

Rodopou: Die große Halbinsel nördlich von Kolymbari ist ein Paradies für Wanderer. Nur wenige Straßen in die kleinen Dörfer auf der Halbinsel sind geteert. In den Dörfern Ravdoucha sowie im Hauptdorf Rodopos gibt es gute Tavernen und einfache Übernachtungsmöglichkeiten.

In Maleme, etwa 6 km östlich von Kolymbari befindet sich ein bekannter deutscher Soldatenfriedhof aus dem 2. Weltkrieg, der besucht werden kann. Fast 5000 junge deutsche Soldaten haben hier ihre letzte Ruhe gefunden.


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