Kolymbari und Maleme









 


Kolymbari ist ein kleines Fischerdorf in Westkreta, etwa 30 km westlich von Hania bzw. 15 km östlich von Kissamos. Neben günstigen Tavernen mit frischen Fischgerichten ist vor allem das Kloster Gonia einen Besuch wert. Obwohl derzeit um Kolymbari viel gebaut wird, ist der Ort vergleichsweise wenig touristisch, was vor allem an den nicht besonders attraktiven Stränden von Kolymbari liegt.

Die Tavernen in Kolymbari sind etwas günstiger als anderswo in der Umgebung. Hervorzuheben ist vor allem die Taverne Lefka in der Nähe der Überlandstraße etwa 300 Meter vom Ortskern und von der Küste entfernt. Hier bekommt man leckeren, frischen Fisch (z.B. einen Teller Sardinen für circa sechs Euro). Auch preiswerte Zimmer werden über den Taverne vermietet. Am Meer befindet sich ein längerer, sauberer Kiesstrand und ein Fischerhafen. Auch hier findet man einige Anbieter von auf Kreta sogenannten Rent Rooms (Zimmervermietungen).  Der Strand ist zwar nicht der allerschönste, hat aber schon einige Auszeichnung für besondere Sauberkeit erhalten (Blue Flag), worauf die Einwohner stolz sind.

 

Auf Kreta ist der Ort für seine Fischer bekannt. Vor wenigen Jahren entstand in Kolymbari das erste Fischereimuseum auf Kreta. Das Museum in dem futuristisch wirkenden Neubau ist sehenswert. Man  unternimmt in Kolymabri große Anstrengungen, das Dorf für die Touristen schöner zu gestalten. Vor einigen Jahren wurde eine schöne Uferpromenade angelegt. Denoch ist der Tourismus hier weit weniger ausgeprägt, als in den Mega-Ferienorten wie Agia Marina oder Platanias einige Kilometer weiter östlich Richtung Chania.

 

Kloster Gonia: Die Hauptsehenswürdigkeit in Kolymbari liegt etwa 500 m außerhalb. Das Monastiri Gonia (Bild links unten) ist auf alle Fälle einen Besuch wert (Eintritt circa 2 bis 3 Euro), mit kurzen Hosen wird einem allerdings der Eintritt verweigert. Vor allem die Ikonen im Kloster sind weltberühmt (17-18 Jhd.). Hinter dem Kloster Gonia befindet sich die große Orthodoxe Akademie, in der viele bedeutende Veranstaltungen und Kongresse der orthodoxen Kirche stattfinden (Bild rechts unten).  Mehr Infos über das Kloster Gonia auf Kreta

 

Busse nach Kolymbari: Ausgezeichnete Verbindungen nach Hania über die Touristenorte Platanias und Agia Marina (mindestens 2 Busse pro Stunde im Sommer). In die andere Richtung fahren in der Saison etwa 10 Busse pro Tag nach Kastelli. Nicht alle Busse fahren in den Ortskern, sondern halten nur oben an der Hauptstraße. Von hier sind es circa 300 bis 400 Meter Fußweg zum Zentrum.

Übernachtungstipp: An der Hauptstraße etwas außerhalb von Kolymbari befindet sich die Pension  Summer Lodge, eine meiner Lieblingsunterkünfte auf Kreta. Es ist die wohl günstigste, im Internet buchbare, Pension in der Gegend. Geräumige, schöne und saubere Zimmer, kostenloses WLAN, Swimming-Pool und Strandnähe gehören zu den Highlights der Summer Lodge in Kolimbari. Die Unterkunft wird von einem sehr netten jungen Paar betrieben. Bereits nach wenigen Jahren kommen viele Stammgäste. Mehr Infos und Buchung  hier. Man kann die Summer Lodge auch über Booking.com buchen, es ist hier oft eine der preiswertesten Unterkünfte in ganz Westkreta.

————>>>     Liste weiterer Unterkünfte in Maleme

Rodopou: Die große Halbinsel nördlich von Kolymbari ist ein Paradies für Wanderer. Nur wenige Straßen in die kleinen Dörfer auf der Halbinsel sind geteert. In den Dörfern Ravdoucha sowie im Hauptdorf Rodopos gibt es gute Tavernen und einfache Übernachtungsmöglichkeiten. Teile der Halbinsel kann man auch mit dem Auto erkunden, in die entlegenen Gegenden kommt man aber nur im Rahmen einer Wanderung oder event. mit dem Mountainbike voran.

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Maleme und deutscher Friedhof

In Maleme, etwa 6 km östlich von Kolymbari befindet sich ein bekannter deutscher Soldatenfriedhof aus dem 2. Weltkrieg, der besucht werden kann. Fast 5000 junge deutsche Soldaten haben hier ihre letzte Ruhe gefunden. Eine schockierende Liste mit allen bekannten Namen der hier gefallenen Soldaten kann man im Friedhof einsehen. Der deutsche Friedhof wird von der BR Deutschland aufwendig gepflegt. In Maleme begann die deutsche Invasion von Kreta im Zweiten Weltkrieg. Der deutsche Angriff gilt als die größte und verlustreichste Fallschirminvasion der Geschichte überhaupt.

 


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