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Keratokambos, Tsoutsouros, Arvi, Kastri und Tertsa |
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Auf dieser Webseite sind die Küstendörfer an der zentralen Südküste von Kreta östlich von Lendas und westlich von Mirtos beschrieben. Die 5 Dörfer sind alle klein und vom Tourismus im größeren Stil weitgehend unberührt. Die größte Siedlung ist das Doppeldorf Keratokambos. Weiter westlich liegt Tsoutouros, östlich Arvi und Tertsa. Die Gegend wird vor allem von Touristen (viele von ihnen Stammgäste) besucht, welche Ruhe und Entspannung suchen. Alle Orte haben Strände, welche auch im Sommer nicht überlaufen sind. Die Dörfer haben alle einige Zimmervermittungen, kleinere Hotels und mehrere Tavernen. Alle sind auch im Winter bewohnt, in jedem Dorf gibt es auch im Winter zumindest eine geöffnete Taverne. Die Einwohner leben überwiegend von der Landwirtschaft. Tomaten, Bananen und Gurken werden in tausenden Treibhäusern angebaut. Diese prägen neben den Stränden, Steilküsten, tiefen Tälern und hohen Bergen die Landschaft. Tourismus und Fischfang spielen eine eher untergeordnete Rolle. Jedoch ist der Tourismus in der Gegend stark im Kommen. In die Dörfer führt je eine geteerte Stichstraße von der in mehreren hundert Meter Höhe verlaufenden Hauptstraße Heraklion- Ano Viannos - Ierapetra hinab. Seit 2009 sind die vier Orte untereinander durchgehend mit einer gut befahrbaren Straße verbunden. Keratokambos und Kastri Die beiden Dörfer sind trotz ihrer geringen Größe völlig zusammengewachsen, Oft werden sie auch der Einfachheit halber zusammen als Keratokambos bezeichnet. Es ist mit etwa 100 Häuser die größte Siedlung in der Gegend. In Keratokambos und Kastri gibt mehrere gute Strände und einige kleine Läden. Gut und günstig Essen kann man in der Souvlaki-Bude gegenüber dem Strand in Kastri. Keratokambos hat einen kleinen Hafen und einige größere Hotels, welche man auch von Deutschland aus buchen kann. Empfehlenswert in Keratokambos ist die Taverne Nikitas (sehr günstige und leckere Gerichte).
Tsoutsouros Der Ort Tsoutsouros ist im Kommen. Im Winter wird fleißig gebaut, zu jeder Saison sind es ein paar Unterkünfte, Bars und Tavernen mehr. Fast alles spielt sich an der Uferpromenade um den Hafen ab, in den letzten Jahren wird jedoch auch hinter dem Ort den Hang hinauf kräftig gebaut. Es gibt eine gut ausgebaute Küstenstraße nach Keratokambos (circa 11km). Zwischen den beiden Orten findet man einige kleine Buchten mit Stränden, an denen selbst im Sommer wenig los ist. Auch von Campingbus-Urlaubern wird die Gegend geschätzt.
Arvi Wie die beiden oben beschrieben Dörfer hat Arvi ebenfalls einen Hafen und einige Dutzend Häuser. Hier gibt es weniger Tourismus, die Gegend ist von Treibhäusern geprägt. Vor allem an der 12 km langen Straße nach Keratokambos sieht man hunderte Gewächshäuser. Es gibt einige nette Unterkünfte, Tavernen und Strändte. Arvi ist wie die anderen Dörfer preislich sehr günstig. Die Straße nach Keratokambos ist ausgeschildert und bis auf einige Meter durchgehend geteert. Auch die Straße nach Tertsa ist ganzjährig befahrbar und Anfang 2010 fast vollständig geteert. Am besten fragt man in einer Taverne nach dem Weg. Gut befahrbar ist nicht die Straße direkt an der Küste, sondern die andere einige hundert Meter landeinwärts.
Tertsa Tertsa ist wohl einer der kleinsten Orte auf Kreta direkt am Meer. In den etwa 10 Häusern kann man einfache Zimmer mieten und Essen gehen. Tertsa galt als Hippieort. Bei meinem letzten Besuch 2010 war davon allerdings nichts mehr zu sehen (dies war allerdings im Winter). Der Ort hat einen guten, langen Strand (Sand mit Steinen). Sehr nett und hilfsbereit bei Fragen zur Gegend ist der Wirt der Taverne etwas außerhalb vom Zentrum in Richtung Mirtos. Die großen Früchte an den kleinen Bäumen auf der Terasse vor der Taverne sind Papayas.
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