Kalamaki und Komos

Kalamaki

Kalamaki hat in den letzten 10 Jahren einen Boom erlebt. Von einem unbedeutenden winzigen Dorf ist Kalamaki zu einem bekannten Touristenort aufgestiegen. Diesen Wandel hat der Ort vor allem seinem schönen Strand und dem Bau von zwei Straßen zu verdanken, die nun Kalamaki mit dem Rest von Kreta verbinden. Die Stimmung in Kalamaki ist angenehm und Preise sind noch ziemlich niedrig.

 

 

An dem wunderschönen, natürlichen, breiten Sandstrand von Kalamaki ist eine kleine Fußgängerpromenade mit mehreren guten Restaurants und Cafés entstanden. In der Parallelstraße dahinter befinden sich die Hotels und Läden. Vor allem für Familien und Menschen, die es etwas ruhiger mögen, ist Kalamaki ein idealer Urlaubsort. Die meisten Besucher kommen aus dem deutschsprachigen Raum, viele von ihnen sind wegen dem Nachbarstrand Komos (FKK) hier. Immer mehr Stammgäste findet man in dem jungen Urlaubsort. Auch einen nettes Freibad (4 € im Jahr 2011) wurde vor einigen Jahren in Kalamaki gebaut. 

 

Die Anreise ohne Auto nach Kalamki ist leider nicht ganz einfach. Busverbindungen gibt es nach wie vor nicht, man muss den Bus nach Matala nehmen, unterwegs aussteigen und 2-3 km zu Fuß gehen. Komischerweise gibt es in Kalamaki auch keine Taxis. Von Pitsidia kann man Kalamaki in etwa 1 Stunde zu Fuß erreichen.

Komos

Der Strand von Kalamaki geht etwa 200 Meter südlich des Dorfes in den Strand von Komos über. Es ist meiner Meinung nach der schönste Strand auf Kreta! Der Komos-Beach ist gut 2 km lang, die ersten 1500 Meter sind für die "Nacktbader". Am Ende, nach dem FKK-Bereich, gibt es einen Liegestuhlverleih und eine einfache Strandbar, in der Sandwiches und Getränke verkauft werden. Zudem verkauft der legendäre deutsche Auswanderer "Kuchen-Uwe" schon seit Jahren am Strand von Kalamaki und Komos leckeren, selbstgemachten Kuchen, Kaffee und Fruchtsaft. Hinter dem Strand befindet sich eingezäunt eine archäologische Ausgrabungsstelle. Hier wurde der minoische Hafen von Phestos gefunden. Selbst im Sommer ist in Komos noch nicht soviel los, die 100-200 Urlauber verteilen sich am über 2 km langem Strand. Die Gegend boomt jedoch, in einigen Jahren könnte es anders aussehen.

Komos ist einer der Strände auf Kreta, in dessen Sand die riesigem Schildköten Caretta Caretta im Sommer ihre Eier vergraben. Da sich die schlüpfenden Jungtiere am Licht des Mondes orientieren um das Meer zu finden, muss jede künstliche Lichtquelle am Strand in der Nacht vermieden werden. Deshalb ist Zelten, Partys u.ä. in der Nacht am Strand von Komos streng verboten. Man sollte sich unbedingt an dieses Verbot halten. Die Nester sind makiert und mit Hinweisschilder versehen. Leider werden es immer weniger.

 

Nach Komos geht man zu Fuß  (von Pitsidia) oder mit dem Mietwagen. Von Pitsidia führt ein geteerter Weg hinunter zum Komos-Strand (2,5 km), von Kalamki erreicht man den Beginn des Strandes (den FKK-Abschnitt) in wenigen Minuten. Parken koster im Komos Strand zwei Euro, in Kalamaki findet man im Ort oder kurz vor dem Dorf auch im Sommer einen Parkplatz umsonst.


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