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Loutro |
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Loutro ist ein kleiner Hafenort im Süden von Kreta unweit von Hora Sfakion. Loutro hat eine große Besonderheit: keine Autos und Straßen. Der Ort ist nur mit der Fähre oder zu Fuß zu erreichen, der Bau einer Straße wäre schwierig und wird von den Bewohner nun auch nicht mehr gewollt: Die Autofreiheit ist nämlich gerade das große Plus für den Tourismus in Loutro.
Loutro ist 500 Meter lang, die Mehrzahl der Häuser befinden sich an dem Fußweg am Meer entlang. Man lebt vom Tourismus - praktisch jedes Haus ist eine Taverne oder ein Cafe im Erdgeschoß und eine Zimmervermietung im Obergeschloß. Der Fischerort wirkt trotz der vielen Besucher romantisch und nicht völlig vom Tourismus eingenommen. Man hat das Gefühl, daß die Einwohner von Loutro mehr als anderswo auf Kreta verstehen was die Urlauber aus Nordeuropa suchen. Man ist in Loutro durch den Tourismus wohlhabend geworden.
Da es keine Straßen gibt, müssen alle Güter mit Schiffen nach Loutro transportiert werden. Dort werden sie auf Schubkarren umgeladen und so durch das Dorf transportiert (siehe Bilder unten).
Leider gibt es in Loutro keine langen und schönen Strände. Da um Loutro Steilküste mit hunderten Meter hohen Klippen vorherrscht, wird es im Sommer am 30 Meter kurzen Strand im Zentrum ganz schön eng (siehe Bild unten). Es gibt noch einen weiteren kaum 10 Meter langen Kiesstrand einige Meter außerhalb des Orts, der ebenso überfüllt ist. Aber es gibt während der Saison viele Fischerboote zu den Stränden der Umgebung - der beste ist der Sweetwater Beach in Richtung Hora Sfakion. Zu Fuß kann man in 15-60 Minuten in Richtung Agia Roumeli gute Strände erreichen. Auch dorthin fahren sog. Taxiboote.
Essen in Loutro: Die Gastronomie in Loutro ist mittelmäßig. Dies betrifft sowohl die Preise als auch die Qualität. Eine richtig gute Taverne habe ich leider nicht gefunden. Am besten und günstig ist vielleicht Pavlos in der Mitte und Keramos ganz am Ende von Loutro.
Übernachten in Loutro Obwohl man Loutro einfach in einem Tagesausflug erreichen kann, gibt es nicht wenige, die in Loutro übernachten oder ihren ganzen Urlaub hier verbringen. Gerade in den letzten Jahren hat die Anzahl der Stammgäste in dem autofreien Ort stark zugenommen. Die wohl beste und teuerste Unterkunft ist das Hotel Porto Loutro über dem Hafen (Homepage). Man sollte hier in der Saison mit mindestens 50 Euro pro Zimmer rechnen. Die besten Ferienwohnungen in Loutro gibt es bei Apartments Niki für je nach Saison 55-70 Euro. Mehr unter: Loutro-Accommodation.com Unter den circa 10 einfacheren Zimmervermietungen am Strand entlang hat mir die allerletzte namens Keramos am besten gefallen. Preiswert sind auch Faros und Manares (beide am Meer). Anfahrt nach Loutro Nach Loutro kommt man nur mit dem Schiff oder zu Fuß. Mit der Fähre: Von und nach Hora Sfakion und Agia Roumeli in der Saison 4-mal pro Tag. Von Agia Roumeli geht es 1-mal pro Tag mit einem anderen Schiff weiter nach Sougia und Paleochora. Nach der Durchquerung der Samaria-Schlucht kann man in Loutro übernachten (man nimmt das Boot von Agia Roumeli nach Loutro) Fahrplan Fähren Wanderungen um Loutro Loutro - Hora Sfakion: Sehr schöne Küstenwanderung entlang der Klippen. Auf halber Strecke erreicht man den Sweetwater-Beach, einem der schönsten Strände Südkretas. Dort gibt es am Strand in 20-30 cm tiefe Süßwasser. Viele campen ihren ganzen Urlaub hier. Dauer der Wanderung insgesamt 2-3 Stunden. 1-2 Stellen sind für nicht-schwindelfreie etwas heikel. Loutro - Agia Roumeli: Der wesentlich weniger frequentierte Fußweg nach Agia Roumeli ist deutlich länger und anspruchsvoller, man ist mindestens 5-6 Stunden unterwegs. Dramatischer Küstenweg mit ständigem Blick aufs Meer. Unbedingt Wasser für 1-2 Tage mitnehmen, falls etwas passiert. Auch hier ist Schwindelfreiheit von Vorteil. Wanderung durch die Aradena-Schlucht: Für viele Kenner ist die weniger bekannte Aradena-Schlucht-Wanderung interessanter als die weltbekannte Wanderung durch die Samaria-Schlucht. Von Loutro geht man etwa 1 Stunde Richtung Agia Roumeli, dann etwa 3 Stunden bergauf zum Ort Aradena. In die andere Richtung ist es natürlich weniger mühsam, da es bergab geht. Enge Schlucht mit hohen Wänden, verwesende abgestürzte Ziegen sind aus großer Entfernung zu riechen. Als weiteres Highlight oben das verlassene Dorf Aradena mit einer der interessantesten Brücken Europas.
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